Finca Cocondo

Jorge Márquez Yepes

war der erste Mitarbeiter auf der Finca Cocondo. Seit 25 Jahren kümmert er sich um die Pflege, Ernte und Trocknung des Kaffees. Nur so entsteht beste Qualität: mit Eifer, Ausdauer, Erfahrung … und Liebe zum Kaffee.

Unter den 93.000 Kaffeebauern des Departments Antioquia ist lediglich eine Finca nach der EU-Verordnung 834/2007 zertifiziert. Don Luis, der Eigentümer, hat eine Erklärung parat: "Wirtschaftlich zahlt sich ökologischer Kaffee-Anbau nicht aus. In meinem Bekanntenkreis haben mehrere Kaffeebauern versucht, auf Bio umzustellen. Sie haben aber aufgegeben. Ich habe den Vorteil, dass ich Arzt bin und mir meine Liebe zur Natur und zu gutem Kaffee 'leisten' kann." -> mehr zu Kaffee & Umwelt


Der internationale Kaffeemarkt wird von wenigen großen Firmen beherrscht. Und diese stellen an Kaffee eine Anforderung: er muss billig sein. Kostengünstiger produzieren können Bauern bei steigenden Personalkosten aber nur durch immer massiveren Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Don Luis stellt sich bewusst gegen diesen Trend. Er scheut keinen Aufwand, vorzüglichen Kaffee zu produzieren und dabei die Natur zu schonen.

Seine Finca-Mischung der Arabica-Sorten Castillo, Colombia, TABI und Bourbon überzeugt durch klaren, frischen Geschmack mit ausgeprägter Süße. Eine deutliche Honignote ergänzt das satte Kaffee-Aroma. Ein vorzüglicher Kaffee für Menschen, die Kaffee am liebsten ohne Zucker genießen. Auch als Kaltgetränk oder zum Mixen mit Früchten eignet sich der Cocondo bestens.


In  diesem Naturparadies

Kaffee-LiebhaberInnen werden auf der Finca Cocondo stets herzlich bewirtet.

gedeiht Kaffee

Mit viel Sorgfalt wird der Kaffee gepflegt und geerntet.

ohne Geheimnisse

Don Luis erklärt gern, wie man herausragende Qualität erzielt.


Artikel von Thomas Wildgruber, der im September 2016 in Info3 erschienen ist