hecho con amor

Kaffee-Pflücker

“Mit Liebe gemacht” sagen kolumbianische Kaffee-Experten, wenn sie besonders sorgfältig verarbeiteten und selektierten Rohkaffee zu sehen -- und zu riechen -- bekommen. Genau das ist der Kaffee für kanwan: mit Liebe gepflegt, gepflückt und verarbeitet.

Zur Qualität tragen viele Faktoren bei: Sorte, Terroir, Höhenlage, Pflege, Wetter usw. Eine besonders wichtige Rolle spielt aber der Pflücker. Er ist es, der mit viel Übung und Ausdauer die gerade richtig reifen Kirschen pflückt. Wenn ein Kaffeebauer seine Pflücker gut bezahlt und anständig behandelt, kommen sie zu jeder Erntesaison wieder. Und nur dann hat er eine eingespielte Mannschaft, die einen Spitzenkaffee hervorbringen kann.

 

Wir besuchen die Fincas mehrmals und führen ausführliche Gespräche mit den Kaffeebauern und seinen Leuten. Wir kaufen nur Kaffee, wo neben der Qualitätsbeurteilung durch die Kaffee-Experten auch die "soziale Qualität" stimmt.

fair

Eine Kaffee-Ernte fällt nie homogen aus. Bei guter Pflege und idealem Wetter entwickelt sich ein Teil der Kaffeekirschen überdurchschnittlich. Für die höhere Qualität würde der Bauer natürlich gern einen besseren Preis erzielen. Auf dem normalen Vertriebsweg gelingt das aber nicht, weil der internationale Kaffeehandel für Massenkaffee ausgelegt ist.

 

Diesen besonders guten Teil seiner Ernte kaufen wir zu einem Preis, der mindestens 0,7 US$/lb über dem Preis für Standardkaffee [1] liegt. (Vergleich: die Fairtrade-Prämie beträgt 0,2 US$/lb.) So kann der Bauer einen Zusatzerlös erwirtschaften und zumindest einen Teil seines Einkommens selbst bestimmen – unabhängig vom Weltmarktpreis. Damit ist auch ein Anreiz zu ständiger Qualitätsverbesserung geschaffen, und das ist beabsichtigt.

ursprünglich

Die lagenreinen Cafés de Finca für kanwan werden im nahe gelegenen Medellín sofort nach der Ernte geschält, und exakt nach den Vorgaben sorgsam in traditionellen Trommel-Verfahren geröstet und aromaversiegelt verpackt . Einerseits geschieht das, um möglichst viel Geschmack und Aroma des Terroirs einzufangen. Ich will aber auch möglichst viel Wertschöpfung und fair bezahlte Arbeit im Anbauland schaffen.

 

Normalerweise wird Kaffee im Erzeugerland geschält, als "grüner Kaffee" exportiert und im Verbraucherland gelagert. Es können ohne weiteres 2 Jahre von der Ernte bis zum Verbrauch verstreichen. Auch wenn es heißt, dass grüner Kaffee gut lagerfähig ist, hat er mit Sicherheit nicht mehr dasselbe Aroma und den selben Geschmack wie am Ursprung.

 

Hier kommt der Kaffee her: Die Fincas

Fußnoten:

1)  Für die Bauern in Kolumbien ist der Kurs "Colombian Milds" an der New Yorker Börse ausschlaggebend. Auf der Homepage der International Coffee Organization können Interessierte den Tageskurs sehen: http://www.ico.org/

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